Sologesänge der französischen Romantik
Geistliche Solomotetten der französischen Romantik für Gottesdienst und Konzert
Komponisten der französischen Romantik haben nicht nur pompöse Orgelwerke komponiert,
sondern auch reizvolle kleine Vokalwerke, die sich oft durch engängige, kantable Melodien auszeichnen.
Dazu zählen einerseits bekannte Namen wie, Alexandre Guilmant, Théodore Dubois, Louis James Alfred Lefébure-Wely,
Léon Boellmann, Gabriel Fauré, Charles Gounod, César Franck, Camille Saint-Saens - aber auch viele heute vergessene Komponisten,
deren Werke durch Neuauflagen wieder zugänglich gemacht werden.
Der Dr. Butz Verlag hat sich der Wiederentdeckung dieser Stücke angenommen,
und durch die Serie "Sologesänge der französischen Romantik" mittlerweile 3 Hefte mit
ausgewählten Werken für Orgel und hohe Singtimme (Sopran oder Tenor) herausgegeben.
Im ersten Band der Serie "Sologesenänge der französischen Romantik" befinden sich 2 besonders empfehlenswerte
Ave Maria Vertonungen von Alexandre Guilmant sowie von Théodore Dubois. Wer ein galantes Stück
für Gabenbereitung oder Kommunion sucht, dem sei das "O salutaris hostia" von Loius Alfred Lefébure-Wely empfohlen
oder das melodiöse Ave verum von Léon Boellmann, der ansonsten durch seine "Suite Gothique" bekannt ist.
In Band 2 der Serie "Sologesänge der französischen Romantik" findet amn gleich am Beginn des Heftes ein sehr schönes
Tantum Ergo von César Franck. Ebensfalls emfehlenswert als eucharistischer Sologesang ist das "O salutaris hostia" von der Komponistin
Mélanie Bonis (auch unter dem Künstlernamen Mel Bonis bekannt). Als marianische Gesänge finde ich in diesem Heft
das liedhafte "Salve Regina" von Gabriel Fauré, oder das gefälige Ave Maria von Abrahamn Louis Niedermeyer empfehlenswert.
Im zuletzt erschienenen Band 3 der Serie "Sologesänge der französischen Romantik" findet man weitere Kostbarkeiten der
französischen Tonkunst, wie ein cantables "O salutaris hostia" von Camille Saint-Saens oder ein Ohren schmeichelndes
"Ave verum corpus" von Adophe Adam. der auch für sein "O holy Night" bekannt ist. Ein besonders Kleinod ist das schlichte, aber besonders innige
"Ave Maria" vom unbekannten Komponisten Albert Périlhou.
Auch der Bärenreiter Verlag liefert mit seinem erst kürzlich erschienene Heft "Chants sacrés" eine umfangreiche
Quelle weiterer französischer Vokalmusik. Angemerkt sei, dass sich die Stücke dieses Bandes nicht mit den Heften des
Dr. Butz Verlages überschneiden (mit Ausnahme einer Ave verum Vertonung von Léon Boellmann).
Auch in diesem Heft findet man besonders reizvolle eucharistische Sologesänge zur Kommunion, wie das
"O salutaris Hostia" von Charles Gounod, das "Panis Angelicus" von César Frank oder Camille Saint-Saens,
sowie Ave Verum-Vertonungen von Théodore Dubois, Ernest Chausson oder Luis Vierne.




